Im Moment geht’s in der oberen Etage rund, während weiter unten nicht viel passiert.
Am Donnerstagmorgen kamen mir unsere noch fehlenden Dachfenster auf einem Wagen der Maik Held GmbH entgegen, abends waren sie dann eingebaut. Diese Dachfenster bringen richtig viel Licht ins Obergeschoss, so dass wir beim heutigen Besuch sogar ohne Taschenlampe auskamen. Jetzt warten wir nur noch auf ein paar Rollläden.
Die Herren, die mit der Isolierung beschäftigt sind, sind schon die ganze Woche fleißig (mein Mann und mein Schwager haben sie zufällig „entdeckt“ , als spät abends noch Licht war). Zwischen den Dachbalken klemmt bereits jede Menge Dämmwolle, und zwei Zimmer sind auch schon mit Dampfsperrfolie versehen. Eigentlich war es hübsch luftig, vom Schlafzimmer aus in den Dachstuhl gucken zu können, aber mit der Dämmung werden die Zimmer fast schon gemütlich
Am Samstag haben wir drei Stunden in Aschaffenburg bei Richter+Frenzel verbracht, um endlich die Sanitärausstattung auf die Reihe zu bekommen. Ich war schon nach zwei Stunden völlig fertig… danke an Herrn Herzog für seine Engelsgeduld!
Wir wollten eigentlich an die Waschbecken im Bad Küchenarmaturen montiert haben, damit man auch große Hände oder die Haare komfortabel waschen kann, aber da die 55cm breiten Becken nicht besonders tief sind, kamen diese Armaturen natürlich zu weit raus. Den goldenen Mittelweg scheint es dabei nicht zu geben – entweder zu dicht dran an der hinteren Beckenwand oder gleich riesig ausladend. Wir sind dann innerhalb des hansgrohe-Programms auf eine andere Armatur gewechselt, die den Wasserauslass wenigstens ein bisschen höher und ein bisschen weiter von der Wand weg hat, als die, die wir am schönsten fanden. Bei den Duschstangen ist es schwierig, bzw. teuer, wenn man etwas haben möchte, was länger als 90cm ist. Bei den Waschbecken hat uns die Hausserie von Richter+Frenzel am besten gefallen; bei den Toiletten haben wir uns aber doch noch mal umentschieden zu „Subway“ (irgendwie ein toller Name für eine Toilette) von Villeroy & Boch. Grund dafür war – neben der Optik – die Tatsache, dass die Befestigungsschrauben gut versteckt sind und man beim Putzen nicht in irgendwelche schwer zugänglichen Ecken muss. Bei der Duschtasse im Gäste-WC gibt es keine Abweichungen – da nehmen wir die unmoderne, tiefe Duschtassse, die im Dümer-Standard enthalten ist, weil wir das eigentlich ganz praktisch finden. Die Eckbadewanne ist und bleibt ein ungelöstes Rätsel. Es gab zwar bei R+F ein paar nette Sechseckbadewannen, aber mein Mann fühlte sich darin im Schulterbereich zu sehr eingeengt. Mein Problem ist hingegen, dass ich in jeder Wanne untergehe, in der er sich halbwegs ausstrecken kann
Ach ja, und wen es interessiert: Im Gäste-WC wollen wir den Besuchern natürlich möglichst viel Bewegungsfreiheit bieten, daher haben wir uns für Renova Nr. 1 Comprimo von Keramag entschieden. Nicht, dass ich dieses Design mit den Flügelchen besonders schön fände, aber praktisch ist es, und echte Alternativen haben wir auch nicht entdeckt.
